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Podcast „Stichwort: Drehbuch“

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Ein kleiner Tipp

Stichwort: Drehbuch ist ein Podcast vom Verband der deutschen Drehbuchautoren. Alle drei bis vier Wochen bringt das Redaktionsteam bestehend aus den Drehbuchautoren Frank Zeller, Oliver Schütte (schrieb auch Sachbücher wie „Die Kunst des Drehbuchlesens“ und „Schau mir in die Augen – Die Kunst der Dialoggestaltung“) und Simone Zahn eine Episode heraus, in dem die drei zu aktuellen Filmen (meist deutschen TV-Filmen, Serien- oder Kinoproduktionen) die verantwortlichen Drehbuchautoren vorstellen und interviewen, sowie aktuellen – auch ausländischen – Trends in der Filmlandschaft nachgehen. So interviewten sie zuletzt u.a. den Autor Fred Breinersdorfer, der mit seiner Tochter Leonie-Claire das Drehbuch zu „Elser – Er hätte die Welt verändert“ schrieb, den US-Showrunner Craig Wright („Six Feet Under“, „Dirty Sexy Money“) oder Uwe Petzold, der eine Lanze für die viel geschmähten Scripted-Reality-Formate bricht.

Man muss sich schon ein bisschen Zeit für die Podcasts nehmen, die so 45 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Allerdings zahlt sich das auch wirklich aus.

Außerdem beinhaltet die Website auch ein Archiv mit Drehbüchern von deutschen Produktionen. Allerdings habe ich da das Gefühl, dass da seit einiger Zeit nichts mehr nachkommt.

Rodja

INFO: www.stichwortdrehbuch.de

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Written by Gschichtldrucker

6. Juni 2015 at 12:23

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

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Schallende Ohrfeige von Netflix für deutsche Filmproduktionen

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© Netflix

© Netflix

Uff, das sitzt – und tut weh.

Der US-Videostreamingdienst Netflix wird ja momentan als das Maß aller Dinge angesehen. Serien wie „Fargo“ oder „The Walking Dead“ sind zu einem vernünftigen Preis auf allen Streaming Devices erhältlich. Und nicht nur das: Netflix setzt auch mit eigenproduzierten Serien wie „House Of Cards“ oder „Orange Is The New Black“ neue Maßstäbe. Das Repertoire lässt sich also wie folgt zusammenfassen: Mutig, kontrovers, Genre-affin und doch was Neues wagend – und noch dazu für alle möglichen technischen Endgeräte wie Computer oder Tablets geeignet, was wiederum neue Publikumsschichten verspricht.

Natürlich wird man als deutschsprachiger Autor, Produzent oder Filmemacher hellhörig, wenn Netflix im Juli diesen Jahres verlautbart, dass es nun auch in Deutschland und Österreich starten möchte. Vielleicht haben dann ja auch deutschsprachige Genreformate, die weder bei hiesigen Öffentlichen noch Privaten Sendern eine Chance haben, eine Chance? All die Geschichten, die in den Schubladen lagern, weil sie hierzulande sowieso nie verwirklicht werden? Und tatsächlich, noch am 31. August verlautbarte Netflix-CEO Reed Hastings gegenüber dem „Spiegel“, dass man deutsche Serien produzieren wolle.

Doch auf den ersten Jubel folgt nun auch schon der Katzenjammer. Nachdem Netflix am Dienstag in Deutschland und am Mittwoch in Österreich gestartet ist, gab es nun von Reed Hastings im Interview mit Blickpunkt:Film eben die im Titel angekündigte schallende Ohrfeige: „Wir haben in Deutschland Ausschau gehalten nach geeigneten Stoffen – aber nichts gefunden.“

Uff, dieses „Danke, aber vorerst lieber doch nicht“ sitzt. Ein Schlag in die Magengrube. Eine Nachricht, die die Filmemacher doch etwas ratlos zurück lässt. Und einer Analyse bedarf, wie sie der deutsche Drehbuchautor Mark Wachholz von der Interessensgemeinschaft Neuer Deutscher Genrefilm in seinem sehr lesenswerten und ausführlichen Essay liefert. Und ich bitte Euch, nehmt Euch die Zeit, den Text durchzulesen.

Rodja

INFO: http://genrefilm.net/von-netflix-den-spiegel-vorgehalten/

Written by Gschichtldrucker

19. September 2014 at 14:24

Veröffentlicht in News

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RTL lädt zum Sitcom-Pitch ein

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Mit Sitcoms hatte RTL 2013 ja nicht gerade viel Glück. Zeitgleich starteten „Doc meets Dorf“, „Christine. Perfekt war gestern“ und „Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 5“ – und kurz darauf wurden die Sitcoms wieder eingestampft. (Nachdem ich die Serien nicht gesehen habe, will ich auch nicht über die Qualität oder die Gründe für das frühzeitige Aus mutmaßen.)

Nun will der Sender unter dem Motto „Wir suchen Sitcoms – und dafür brauchen wir Sie!“ neue Stoffe für halbstündige Formate (Nettosendungslänge 23 Minuten – also ohne Werbeunterbrechnung) suchen und ruft Autoren auf, ihre Ideen einzureichen. Für den Pitch soll bis 1. August 2014 ein Konzept (maximal 3 Seiten) sowie Dialogszene(n) (maximal 5 Seiten) eingereicht werden. (Nähere Details bitte hier entnehmen.)

Aus allen Einreichungen will RTL die besten Konzepte zur Weiterentwicklung auswählen. Jeder ausgewählte Pitch erhält schon mal eine Auswahlprämie von 2.500,- Euro. Laut Aussendung wird RTL darüber hinaus den Einreichern dieser Pitches einen branchenüblichen Entwicklungsvertrag über ein Pilotdrehbuch anbieten. Die Einreicher der ausgewählten Pitches sollen bis spätestens 15. Oktober 2014 benachrichtigt werden.

Rodja

INFO: http://www.rtl.de/cms/sendungen/rtl-sitcom-pitch-2014.html

Written by Gschichtldrucker

17. Juni 2014 at 14:58

Veröffentlicht in Wettbewerbe

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