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Von einem Schreiber – für Schreiber

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Carl Mayer Drehbuchpreis 2019

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© Rodja Pavlik

Alle Jahre wieder gibt es den Carl-Mayer-Drehbuchpreis aus Graz – und das ist gut so.

Seit der Vergabe des letzten Preises während der diesjährigen Diagonale sitze ich auf Nadeln, wie das neue Thema wohl lauten möge. Nun ist es endlich soweit…

„Infam“ heißt das neue Schlüsselwort, das sich thematisch durch das Treatment ziehen soll.

Bis zum 30. November 2018 (gültig ist das Datum des Poststempels) können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2019 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden. Im Falle des Erhalts einer Förderung bzw. eines Preises im Zeitraum zwischen Einreichung und Juryentscheidung ist das Kulturamt der Stadt Graz unverzüglich davon zu verständigen, damit der eingereichte Stoff aus der Wertung genommen werden kann.

Weitere und genauere Details bitte dem unten angeführten Link entnehmen.

Rodja

INFO: Weitere Informationen zum Carl-Mayer-Drehbuchpreis unter http://www.kulturserver-graz.at/kulturamt/129

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15. April 2018 at 14:21

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Auf zum nächsten Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb

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© Rodja Pavlik

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Alle Jahre wieder… und ein Halleluja und Vergelt’s Gott! dafür…

Das Filmfestival Diagonale in Graz ruht mal wieder für ein Jahr. Und ich war wieder mal nicht dort. Ärgerlich, aber mit Familie daheim kann man einfach nicht so ohne weiteres ein paar Tage abhauen.

Aber für mich als Schreiberling kommen die Filme dort sowieso „nur“ an zweiter Stelle. Viel interessanter finde ich da den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb, der nun schon jährlich statt findet – und die Preisvergabe bzw. die Nennung des Themas für den nächsten Wettbewerb im Rahmen der Diagonale stattfindet.

Wie Südtirolnews.it berichtet, hat heuer die Filmemacherin Clara Stern mit ihrem Skript „Training“ den Hauptpreis von 14.500 Euro gewonnen. Darin geht es um eine junge Eishockeyspielerin, die lieber als Mann leben möchte und sich in eine Teamspielerin verliebt. Der Förderungspreis von 7.200 Euro geht an das Treatment „Schneegestöber“ vom Autoren-Duo Franziska Pflaum und Roman Gielke.

Und nun das mit Spannung erwartete neue Thema – es lautet…

„anders“

Bis zum 30. November 2016 können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2017 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden.

Rodja

Weitere Details zu den Einreichbedingungen
Statuten zum Drehbuchwettbewerb

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12. März 2016 at 07:05

Veröffentlicht in Wettbewerbe

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Podcast „Stichwort: Drehbuch“

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Ein kleiner Tipp

Stichwort: Drehbuch ist ein Podcast vom Verband der deutschen Drehbuchautoren. Alle drei bis vier Wochen bringt das Redaktionsteam bestehend aus den Drehbuchautoren Frank Zeller, Oliver Schütte (schrieb auch Sachbücher wie „Die Kunst des Drehbuchlesens“ und „Schau mir in die Augen – Die Kunst der Dialoggestaltung“) und Simone Zahn eine Episode heraus, in dem die drei zu aktuellen Filmen (meist deutschen TV-Filmen, Serien- oder Kinoproduktionen) die verantwortlichen Drehbuchautoren vorstellen und interviewen, sowie aktuellen – auch ausländischen – Trends in der Filmlandschaft nachgehen. So interviewten sie zuletzt u.a. den Autor Fred Breinersdorfer, der mit seiner Tochter Leonie-Claire das Drehbuch zu „Elser – Er hätte die Welt verändert“ schrieb, den US-Showrunner Craig Wright („Six Feet Under“, „Dirty Sexy Money“) oder Uwe Petzold, der eine Lanze für die viel geschmähten Scripted-Reality-Formate bricht.

Man muss sich schon ein bisschen Zeit für die Podcasts nehmen, die so 45 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Allerdings zahlt sich das auch wirklich aus.

Außerdem beinhaltet die Website auch ein Archiv mit Drehbüchern von deutschen Produktionen. Allerdings habe ich da das Gefühl, dass da seit einiger Zeit nichts mehr nachkommt.

Rodja

INFO: www.stichwortdrehbuch.de

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6. Juni 2015 at 12:23

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ProSiebenSat.1 und VDD fördern Exposés

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Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und die Senderkette ProSiebenSat.1 schreiben für die nächsten drei Jahre eine Stoffentwicklungsförderung in der Höhe von 150.000,- Euro pro Jahr aus – insgesamt stehen vorläufig mal drei Jahre also 450.000,- Euro zur Verfügung.

Gefördert wird die Entwicklung von Ideen für Kinofilme, Fernsehfilme, TV- und Web-Serien zu einem Exposé. Da der einreichende Autor bereits mindestens ein Drehbuch für einen veröffentlichten Spielfilm (90-Minüter) oder drei Folgen einer produzierten und veröffentlichen Serie in seiner Filmographie aufweisen muss, ist die Förderung leider nicht für komplette Neueinsteiger gedacht.

Eingereicht werden kann eine auf 1,5 – 3 Din A4 Seiten (Arial, 12, Zeilenabstand 1,5) ausformulierte Idee. Das Genre muss auf dem Entwurf genannt werden. Pro Person kann eine Idee in jeder Förderperiode eingereicht werden.

Gefördert werden pro Förderperiode jeweils bis zu 20 Einreichungen. Die Förderung beträgt pro Person jeweils 7.500,- Euro und wird wie folgt aufgeteilt: Die erste Rate in Höhe von 3.750,- Euro erfolgt nach Förderzusage, die zweite Rate in Höhe von 3.750,- Euro erfolgt nach Abgabe eines 10- bis 15-seitigen Exposés (Din A4), welches spätestens sechs Monate nach Gewährung der Förderung abgegeben werden muss.

Der Autor wird die weitere Entwicklung eines auf dem geförderten Exposé basierenden Drehbuchs zuerst ProSiebenSat.1 anbieten. Sollte es innerhalb von vier Wochen keine Einigung zu einer weiteren Zusammenarbeit geben, kann der Stoff auch anderen Produzenten angeboten werden.

Einsendefrist für die erste Förderperiode ist der 1. November 2014. Einreichen kann man unter der E-Mail-Adresse Exposeforderung@drehbuchautoren.de. Weitere Details bitte dem Link hier entnehmen.

Rodja

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4. Oktober 2014 at 12:53

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Schallende Ohrfeige von Netflix für deutsche Filmproduktionen

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© Netflix

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Uff, das sitzt – und tut weh.

Der US-Videostreamingdienst Netflix wird ja momentan als das Maß aller Dinge angesehen. Serien wie „Fargo“ oder „The Walking Dead“ sind zu einem vernünftigen Preis auf allen Streaming Devices erhältlich. Und nicht nur das: Netflix setzt auch mit eigenproduzierten Serien wie „House Of Cards“ oder „Orange Is The New Black“ neue Maßstäbe. Das Repertoire lässt sich also wie folgt zusammenfassen: Mutig, kontrovers, Genre-affin und doch was Neues wagend – und noch dazu für alle möglichen technischen Endgeräte wie Computer oder Tablets geeignet, was wiederum neue Publikumsschichten verspricht.

Natürlich wird man als deutschsprachiger Autor, Produzent oder Filmemacher hellhörig, wenn Netflix im Juli diesen Jahres verlautbart, dass es nun auch in Deutschland und Österreich starten möchte. Vielleicht haben dann ja auch deutschsprachige Genreformate, die weder bei hiesigen Öffentlichen noch Privaten Sendern eine Chance haben, eine Chance? All die Geschichten, die in den Schubladen lagern, weil sie hierzulande sowieso nie verwirklicht werden? Und tatsächlich, noch am 31. August verlautbarte Netflix-CEO Reed Hastings gegenüber dem „Spiegel“, dass man deutsche Serien produzieren wolle.

Doch auf den ersten Jubel folgt nun auch schon der Katzenjammer. Nachdem Netflix am Dienstag in Deutschland und am Mittwoch in Österreich gestartet ist, gab es nun von Reed Hastings im Interview mit Blickpunkt:Film eben die im Titel angekündigte schallende Ohrfeige: „Wir haben in Deutschland Ausschau gehalten nach geeigneten Stoffen – aber nichts gefunden.“

Uff, dieses „Danke, aber vorerst lieber doch nicht“ sitzt. Ein Schlag in die Magengrube. Eine Nachricht, die die Filmemacher doch etwas ratlos zurück lässt. Und einer Analyse bedarf, wie sie der deutsche Drehbuchautor Mark Wachholz von der Interessensgemeinschaft Neuer Deutscher Genrefilm in seinem sehr lesenswerten und ausführlichen Essay liefert. Und ich bitte Euch, nehmt Euch die Zeit, den Text durchzulesen.

Rodja

INFO: http://genrefilm.net/von-netflix-den-spiegel-vorgehalten/

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19. September 2014 at 14:24

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RTL lädt zum Sitcom-Pitch ein

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Mit Sitcoms hatte RTL 2013 ja nicht gerade viel Glück. Zeitgleich starteten „Doc meets Dorf“, „Christine. Perfekt war gestern“ und „Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 5“ – und kurz darauf wurden die Sitcoms wieder eingestampft. (Nachdem ich die Serien nicht gesehen habe, will ich auch nicht über die Qualität oder die Gründe für das frühzeitige Aus mutmaßen.)

Nun will der Sender unter dem Motto „Wir suchen Sitcoms – und dafür brauchen wir Sie!“ neue Stoffe für halbstündige Formate (Nettosendungslänge 23 Minuten – also ohne Werbeunterbrechnung) suchen und ruft Autoren auf, ihre Ideen einzureichen. Für den Pitch soll bis 1. August 2014 ein Konzept (maximal 3 Seiten) sowie Dialogszene(n) (maximal 5 Seiten) eingereicht werden. (Nähere Details bitte hier entnehmen.)

Aus allen Einreichungen will RTL die besten Konzepte zur Weiterentwicklung auswählen. Jeder ausgewählte Pitch erhält schon mal eine Auswahlprämie von 2.500,- Euro. Laut Aussendung wird RTL darüber hinaus den Einreichern dieser Pitches einen branchenüblichen Entwicklungsvertrag über ein Pilotdrehbuch anbieten. Die Einreicher der ausgewählten Pitches sollen bis spätestens 15. Oktober 2014 benachrichtigt werden.

Rodja

INFO: http://www.rtl.de/cms/sendungen/rtl-sitcom-pitch-2014.html

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17. Juni 2014 at 14:58

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