Gschichtldrucker

Von einem Schreiber – für Schreiber

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Weil’s so traurig ist, gleich noch einmal: Der Carl-Mayer-Drehbuchpreis

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© Rodja Pavlik

Gut, ich bin enttäuscht. Zutiefst. Da hat man die Story des Jahrzehnts geschrieben. Und dann gewinnt man den verdammten Carl-Mayer-Drehbuchpreis nicht. Hach!

Aber gut, nach etlichen Tränen und viel Whiskey (der rein zufällig den Namen „Writers Tears“ trägt) heißt es nun aufstehen, den Stolz runterschlucken und weitermachen. Denn der nächste Carl Mayer-Drehbuchpreis wartet schon. Und das Thema lautet…

„Loyalität“

(Ach fuck, echt jetzt?!?)

Bis zum 30. November 2017 (gültig ist das Datum des Poststempels) können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2018 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden. Im Falle des Erhalts einer Förderung bzw. eines Preises im Zeitraum zwischen Einreichung und Juryentscheidung ist das Kulturamt der Stadt Graz unverzüglich davon zu verständigen, damit der eingereichte Stoff aus der Wertung genommen werden kann.

Weitere und genauere Details bitte dem unten angeführten Link entnehmen.

– – –

An dieser Stelle noch herzliche Gratulation an die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs, Evi Romen (Hauptpreis 14.500,- Euro für das Treatment „Hochwald“) und Nikolaus Müller (Förderpreis 7.200,- Euro für das Treatment „Rote Wand“).

Was mich momentan a bisserl irritiert… Laut Presse wurden für den Wettbewerb 27 Treatments eingereicht. Das ist ja gar nicht mal so viel – voriges Jahr waren es noch 40!

Haben österreichische Autoren es so dicke, diesen hochdotierten Wettbewerb auszulassen?

Rodja

INFO: Weitere Informationen zum Carl-Mayer-Drehbuchpreis unter http://kultur.graz.at/kulturamt/129

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6. April 2017 at 15:35

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Stadt Salzburg schreibt wieder einen Drehbuchentwicklungspreis aus

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Alle zwei Jahre schreibt die Stadt Salzburg einen Drehbuchentwicklungspreis für Kinospielfilme ab 60 Minuten aus – so auch heuer.

Bilde ich es mir nur ein, oder hat es früher tatsächlich mehr Drehbuchpreise gegeben? Irgendwann hat es mal einen Zeitpunkt gegeben, da hatten auch TV-Sender und Produktionsfirmen Preise für noch zu realisierende Drehbücher ausgelobt – ah, die goldenen Zeiten, damals… vor der Krise… *seufz*

Umso erfreulicher, dass die Stadt Salzburg nun zum dritten Mal den Drehbuchentwicklungspreis ausschreibt. Leider hat das Ganze den Wermutstropfen, dass es ziemlich Salzburg-zentriert ist.

Bis zum 31. Mai 2017 (Datum des Poststempels) kann nun ein Exposé samt Umsetzungsvorstellung und Figurenbeschreibung anonym eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Autoren bis zum vollendeten 45. Lebensjahr. Es können Einzelpersonen, aber auch Teams einreichen. Einzelpersonen müssen entweder in der Stadt Salzburg geboren sein oder hier ihren ständigen Wohnsitz haben. Bei Teams muss die Mehrzahl der Mitglieder überwiegend in Salzburg geboren sein oder ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt haben. ODER der Film weist einen expliziten Salzburg-Bezug auf. (Wie gesagt, ziemlich Salzburg-zentriert…)

Der Hauptpreis beträgt 3.000,- Euro. Zusätzlich bietet der Preis dramaturgische Betreuung durch einen Mentor bzw. Dramaturgen. Ziel ist ein bei Förderstellen und Produktionsfirmen einreichfertiges Treatment, damit daraus ein verfilmbares Drehbuch entstehen kann. Der 2. und 3. Platz werden mit je 1.500,- Euro prämiert.

Rodja

INFO: Nähere Informationen wie Einreichmodalitäten der Stadt Salzburg zum Wettbewerb: Drehbuchentwicklungspreis 2017

Written by Gschichtldrucker

17. Februar 2017 at 09:43

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Tatort Grätzl

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Gut, das klingt nicht nach einem wirklich wichtigen Wettbewerb, eher mehr so nach einer Fingerübung. Sei’s drum…

Das Vormagazin und das Wiener Bezirksblatt rufen zum Kurzkrimi-Schreibwettbewerb „Tatort Grätzl“ auf.

Wie schon der Name andeutet, liegt der Fokus dabei auf Wien als Schauplatz. Bis zum 15. September 2016 können Kurzkrimis, die in einem erkennbaren Bezirk spielen sollten, als Word-Dokumente (max. 15 Seiten à 1.500 Zeichen pro Seite) an redaktion@vormagazin.at gesendet werden.

Eine Jury wählt bis zu fünf Teilnehmer aus, die bei der Kriminacht am 18. Oktober 2016 lesen. Außerdem werden die besten Einsendungen in einem Buch veröffentlicht.

Rodja

INFO: www.vormagazin.at/de/kultur/1795

Written by Gschichtldrucker

30. Juli 2016 at 07:20

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Isarwestern-Autoren gesucht

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© Südstern Film

© Südstern Film

Na, das ist aber ein seeeeeehr exklusiver, weil lokal beschränkter Drehbuchwettbewerb, den da ARRI, die HFF München, die Drehbuchwerkstatt München und suedstern FILM (<- Site kommt "soon") ins Leben gerufen haben.

Die Veranstalter wollen nämlich einen „Isarwestern“. Einzureichen ist ein ausführliches Exposé oder Treatment von 10 bis maximal 15 Seiten in deutscher Sprache. Mit einzureichen sind auch ein bis zwei ausgeschriebene Dialogszenen (jeweils max. zwei bis drei Seiten). Dem Exposé oder Treatment ist eine einseitige Synopsis voranzustellen. Einsendeschluss ist der 1. Juli 2016.

Das Ganze ist eine sehr exklusive Geschichte, denn: Teilnahmeberechtigt sind Studierende und Absolventen der HFF München (Diplomvergabe 2010 und später) sowie Absolventen der Drehbuchwerkstatt München (Jahrgänge 22 – 27 der Drehbuchwerkstatt). Ich weiß zwar nicht, auf wie viele Hanseln das zutrifft, aber bonne chance!

Unter allen ordnungsgemäßen Einsendungen wählt eine Jury die drei besten Projektpräsentationen aus. Der Gewinner/das Gewinnerteam des 1. Preises erhält 15.000 Euro, des 2. Preises 7.500 Euro und des 3. Preises 5.000 Euro. Das Preisgeld für den 1. Preis ist auch für die Erstellung einer ersten Drehbuchfassung innerhalb der nächsten drei Monate nach der Preisverleihung zu verwenden. Der Gewinner/das Gewinnerteam des 1. Preises erhält im Fall einer Weiterbeauftragung, sofern die Produktion auf Grundlage des drehfertigen Drehbuchs realisiert wird, weitere 15.000 Euro.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie einen wirklichen US-Western drehen wollen – oder einen in der Heimat angesiedelten Film, der das Westerngenre widerspiegelt (wie z.B. „Räuber Kneißl“ oder „Das finstere Tal“). Als Inspiration soll der Stummfilm „Der schwarze Jack“ von 1918 dienen – und das ist ein astreiner Western.

Rodja

INFO: Weitere Bedingungen bitte der Website www.isarwestern.de entnehmen.

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10. Mai 2016 at 23:15

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Auf zum nächsten Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Alle Jahre wieder… und ein Halleluja und Vergelt’s Gott! dafür…

Das Filmfestival Diagonale in Graz ruht mal wieder für ein Jahr. Und ich war wieder mal nicht dort. Ärgerlich, aber mit Familie daheim kann man einfach nicht so ohne weiteres ein paar Tage abhauen.

Aber für mich als Schreiberling kommen die Filme dort sowieso „nur“ an zweiter Stelle. Viel interessanter finde ich da den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb, der nun schon jährlich statt findet – und die Preisvergabe bzw. die Nennung des Themas für den nächsten Wettbewerb im Rahmen der Diagonale stattfindet.

Wie Südtirolnews.it berichtet, hat heuer die Filmemacherin Clara Stern mit ihrem Skript „Training“ den Hauptpreis von 14.500 Euro gewonnen. Darin geht es um eine junge Eishockeyspielerin, die lieber als Mann leben möchte und sich in eine Teamspielerin verliebt. Der Förderungspreis von 7.200 Euro geht an das Treatment „Schneegestöber“ vom Autoren-Duo Franziska Pflaum und Roman Gielke.

Und nun das mit Spannung erwartete neue Thema – es lautet…

„anders“

Bis zum 30. November 2016 können fiktionale oder dokumentarische Treatments für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2017 in Graz. Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden.

Rodja

Weitere Details zu den Einreichbedingungen
Statuten zum Drehbuchwettbewerb

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12. März 2016 at 07:05

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kindle storyteller award 2015

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Durch Richard Norden und sein empfehlenswertes E-Zine Writers Workshop bin ich auf den kindle storyteller award 2015 aufmerksam geworden.

Wer mindestens 18 Jahre alt ist und bis zum 15. September 2015 ein mindestens 45.000 Wörter, unveröffentlichtes Manuskript (Genre egal) bei Kindle hochlädt und in den „Suchstichwörtern“ das Keyword „kindlestoryteller2015“ einfügt, nimmt am Wettbewerb teil. Es gilt der Zeitpunkt des Hochladens. (Genauere Infos zu den Teilnahmebedingungen hier).

Zu gewinnen gibt es 10.000,- Euro in bar, ein Amazon-Marketing-Paket (whatever that is) im Wert von 20.000,- Euro und eine Veröffentlichung in klassisch-haptischer Buchform durch den Bastei Lübbe Verlag.

In der Jury, die angesichts der zu erwartenden Eingänge sicher seeeeehr schwer beschäftigt sein wird, sind u.a. die „Tatort“-Schauspielerin und Schriftstellerin Andrea Sawatzki sowie das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr („Kommissar Kluftinger“).

Also, wer etwas in der Schublade hat, raus damit! Und wer 45.000 Wörter noch schnell schreiben kann… ebenfalls mitmachen!

Rodja

INFO: kindle storyteller – Der Deutsche Selfpublisher Award

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9. August 2015 at 06:49

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Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb gibt sich „Gnadenlos“

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Die Stadt Graz schreibt wieder einmal den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb aus. Bis zum 30. November 2015 können fiktionale oder dokumentarische Treatments unter dem Thema “Gnadenlos” für einen Kinofilm anonym eingereicht werden. Die Entscheidung erfolgt dann im ersten Jahresdrittel 2016 in Graz.

Ausgeschrieben sind 14.500,- Euro für den Hauptpreis und 7.200,- Euro für den Förderungspreis. Die Treatments können sowohl von einzelnen Autoren als auch im Team entwickelt werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Österreicher, Auslandsösterreicher und alle mindestens seit drei Jahren in Österreich wohnhaften Person.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Stoffe, die vor der Juryentscheidung bereits eine Drehbuchförderung oder einen Drehbuchpreis erhalten haben oder bereits einmal beim Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb eingereicht wurden.

Weitere Details zu den Einreichbedingungen bitte diesem Link hier entnehmen.

Rodja

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23. April 2015 at 20:47

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