Gschichtldrucker

Von einem Schreiber – für Schreiber

Archive for the ‘Filmdrehbuch’ Category

Zugvögel II – Zwei Mal nach Hjoerring

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At the Cliffs of Moher

Kategorie: Drehbuch / Railroadmovie, Tragikomödie
Autor: Rodja Pavlik
Status: In Arbeit
Dauer: ca. 100 min.

Plot: Die Matura ist geschafft – als Belohnung winkt der fünften Klasse einer Handelsakademie eine Maturareise in die Türkei zum „Summer Splash“. Sonne, Strand, Alkohol und viele Gelegenheiten, sich auszutoben – welchen halbwegs normal veranlagten Teenager würde das nicht reizen? Nun, zumindest nicht Markus und Thomas. Die beiden Klassenaußenseiter sondern sich wieder mal ab und fahren mit Interrail gen Norden. Wenn sie zurück kommen, wird der eine keine Freundin mehr haben, der andere endgültig aufgelöste Familienstrukturen vorfinden. Und dazwischen erleben sie das bisher größte Abenteuer ihres Lebens – und ein rothaariges Mädchen wird ihnen den Kopf verdrehen.

Anmerkung: Da gerade an dem Stück gearbeitet wird, steht es derzeit nicht zur Verfügung.

Ich bin ein großer Fan von Peter Lichtefelds Spielfilm „Zugvögel – Einmal nach Inari“ (D 1998) mit dem großartigen Joachim Król und der nicht minder wunderbaren Outi Mäenpää. Der Film über einen einfachen Bierfahrer, der sämtliche Zugsverbindungen auswendig weiß und erst zuletzt darauf kommt, dass die schnellste Verbindung nicht immer die beste ist, spricht einfach mein Fernweh und meinen Sinn für Romantik an. Noch dazu, wo ich als begeisterter Interrailer (vier Mal) einige der im Film beschriebenen Geschehnisse und Orte sogar so oder ähnlich selbst erlebt bzw. gesehen habe.

„Zugvögel II – Zwei Mal nach Hjoerring“ ist nur als indirekte Fortsetzung von Lichtefelds Vorbild zu verstehen und streift die Geschichte inhaltlich nicht einmal. Ob sich der von mir gewünschte Titel aber durchsetzt, liegt nicht in meinem Ermessen. Nur soviel: Wenn ich vor die schreckliche Wahl gestellt werden würde, nur eine von den vielen Geschichten zu erzählen können, die in mir schlummern – dann wäre es diese…

Rodja Pavlik

PS: Wann diese Geschichte fertig ist, steht in den Sternen. Dieser Blog-Eintrag soll mich nur daran erinnern, sie endlich zu schreiben.

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Written by Gschichtldrucker

20. März 2012 at 17:38

Veröffentlicht in Filmdrehbuch

Reality

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Kategorie: Drehbuch für Kurzfilm / Mystery-Experimentalfilm
Autor: David Hofer, Stefan Novak, Rodja Pavlik
Status: Vollendet
Dauer: ca. 20 – 25 min.

Plot: David versteckt sich vor Herbert. Er schuldet ihm Geld – und in solchen Dingen kann Herbert ziemlich unangenehm werden. Davids Kumpel Stefan hat auch ein Problem: Stefan arbeitet gelegentlich als Auftragsmörder. Sein letzter “Kunde” ist aber trotz zweier Kopfschüsse nicht bereit zu sterben und versteckt sich im Keller. Doch dort unten lauert ein Monster…

Anmerkung: “Reality” ist ein Spiel mit den verschiedenen Realitätsebenen und Film-Genres. Ist es ein Thriller? Ist es Horror? Ein Alptraum? Der Zuschauer wird auf eine Achterbahn im Gehirn eingeladen, der Film soll ihn noch lange Zeit beschäftigen. Die ständig latente Gewalt hat dabei eine ähnliche Funktion wie in “Fight Club” – einerseits beunruhigend, andererseits sollte sich der Zuschauer “gut” fühlen.

Bei “Reality” handelt es sich nicht um einen “braven” Kurzfilm, wie ich ihn in letzter Zeit ziemlich oft (zu oft) gesehen habe. Vor allem Studentenfilme zeigen sich zu angepasst, zu uninspiriert und zu uninspirierend.

Das Drehbuch steht zur Zeit nicht zur Verfügung, da eine Verfilmung in Vorbereitung ist – derzeit noch ziemlich frühe Pre-Production-Phase (soll heißen: Es steht fest, dass David Hofer und ich Interesse haben, das Skript zu verfilmen – wo, wann, was und mit wem ist aber noch offen).

Rodja

Written by Gschichtldrucker

14. Februar 2012 at 09:37

Veröffentlicht in Filmdrehbuch

Nonsense

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Kategorie: Skript für Spielfilm / Tragikomödie
Autor: Rodja Pavlik (sämtliche Rechte)
Status: Vollendet
Dauer: ca. 60 min.

Plot:

non-sense: s. Unsinn m., dummes Zeug
Non/sens (lat.-engl.) der; – u. -es: Unsinn;
absurde, unlogische Gedankenverbindung

Bei „Nonsense“ handelt es sich um eine episodenhafte Tragikkomödie, die sich in einer einzigen Sommernacht abspielt. Es geht um Liebeskummer, dessen Bewältigung, um Freundschaften und den Sinn des Lebens.

Obwohl die Trennung von seiner Freundin schon einige Zeit zurückliegt, kommt Martin einfach nicht darüber hinweg. In dem Film geht es nun um „die Nacht“, in der Martin merkt, dass alles anders und das meiste davon gar nicht mal so schlecht ist. Die Geschichte der Beziehung (Warum hat sie ihn verlassen? War die Beziehung glücklich?) an sich ist nicht relevant, es geht nur um das Gefühl, das Martin hier und jetzt empfindet.

Die Geschichte spielt im Spätsommer. Es ist warm, die Sonne scheint noch lange in die Nacht hinein und die Clubs, die Anfang Sommer immer leer sind, weil alle auf Urlaub fahren, füllen sich wieder mit gesund aussehenden, lebenshungrigen Menschen. Es sollen diese Aspekte (Sommer, Lebenslust, Flirt, Freunde) eingefangen werden, die Martin beim Abschluss dieser leidigen Trennungsgeschichte helfen.

Das Leben ist viel zu kurz, um einer verlorenen Sache lange nachzutrauern. Aber: Selbst wenn die Trauer besiegt ist, ändert das nichts an der Tatsache, dass das Leben zu kurz ist. Egal, was man macht, im Großen und Ganzen ist es sinnlos (Nonsense).

Anmerkung: Mein Drehbuch-Erstlingswerk. Über 60 Seiten! Mein bisheriges Opus magnum! Und das nunmehr seit vielen, vielen Jahren – was Größeres ist mir bis dato leider noch nicht gelungen.

Geschrieben ab Mitte der 1990er, natürlich beeinflusst von autobiographischen Sachen wie Studium, Sinnsuche und Verlassenwerden, befällt mich eine gewisse Wehmut, wenn ich mir das Skript durchlese. 60 Seiten. Das ist für einen Kurzfilm zu lang, für einen Spielfilm zu kurz. Aber ich kann mich nicht dazu durchringen, noch etwas dazu zu schreiben. Die Geschichte ist, wie sie ist – etwas mehr würde sie für mich nur unnötig in die Länge ziehen.

Wer Interesse hat oder Kritik üben will (oder vielleicht auch die paar Szenen mehr schreiben will), kann mich gerne kontaktieren.

Rodja Pavlik

Anfrage an gschichtldrucker[at]hotmail.com

Written by Gschichtldrucker

10. Februar 2012 at 18:04

Veröffentlicht in Filmdrehbuch

Der erste April

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Kategorie: Skript für Kurzfilm, Theater-Einakter / Komödie
Autor: Rodja Pavlik (sämtliche Rechte)
Status: Drehbuch, vollendet
Dauer: ca. 20 – 25 min.

Plot: Der 1. April ist da, und wie es die Schultradition fordert, muss man dem verhasstesten Lehrer – Prof. Eckert – einen Streich spielen. Doch wie spielt man jemandem einen Streich, der mit allen Wassern gewaschen ist? Verschärft wird die Situation unter den Schülern einer 3. Klasse Handelsakademie dadurch, dass die Schulschönste das Versprechen abgegeben hat, mit dem Sieger dieses Wettstreits „zu gehen“.

Anmerkung: Der Einakter „Der erste April“ wurde ursprünglich fürs Theater geschrieben und gelangte im Rahmen von „Die schlimmen Buben – gestern, heute, morgen“ neben Stücken von Johann Nestroy und Jura Soyfer 1997 im Rahmen des Amateurtheaters Kulisseum zur Aufführung.

Wie der Gesamttitel bereits vermuten lässt, ging es um Schülerstreiche in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für die Vergangenheit und Zukunft hatten wir „klassisches“ Material – nur für die Gegenwart fehlte noch ein Einakter. Das selbst gesetzte Ziel war es nun, ein dem Publikum angemessenes Stück (nichts Brutales oder Zynisches, eher Mainstream-orientiert) zu schreiben. Laut Zuschauerreaktionen erfüllte „Der erste April“ seinen Zweck hervorragend.

„Der erste April“ eignet sich meiner Meinung nach sowohl für Theater als auch Kurzfilm. Das Stück steht für nicht kommerzielle Verwendung (z.B. Schulaufführungen, Spaßfilmprojekte) auf Anfrage zur Verfügung.

Rodja Pavlik

Anfrage an gschichtldrucker[at]hotmail.com

Written by Gschichtldrucker

3. Februar 2012 at 16:13

Veröffentlicht in Filmdrehbuch, Theaterstück