Gschichtldrucker

Von einem Schreiber – für Schreiber

Archive for Februar 2015

Du weißt, du hast es als Autor geschafft…

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… wenn ein „approved by“ mit deinem Namen für Sexspielzeuge verwendet wird…

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Okay, okay, man mag es mir als Neid auslegen – ich selbst bezeichne es als blankes Unverständnis, dass jemand wie E.L. James mit einer umgeschriebenen „Twilight“-Fanfiction so viel abcasht. Aber wenn jemand einen Lauf hat, dann sollte man ihn wohl auch ausnützen, nicht?

Ob es dazu nötig ist, der Regisseurin Sam Taylor-Johnson und der Drehbuchautorin Kelly Marcel so auf den Keks zu gehen, bis letztere das Handtuch wirft? Anscheinend ja, denn nun will E.L. James laut dpa (Südtirol News) sich auch noch als Drehbuchautorin selbst ins Spiel bringen und das Skript zur Fortsetzung des Kinofilms „50 Shades of Grey“ schreiben.

Dabei hat sie nicht mal Erfahrung als Drehbuchautorin (und ganz böse Zungen meinen, nicht mal als Romanautorin).

Ach, ich geb’s zu: Ich bin neidig UND ich versteh das Ganze nicht.

Rodja

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Written by Gschichtldrucker

28. Februar 2015 at 22:37

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Oh Monica, der Lenz ist da…

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© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Ja, ich weiß eh, eigentlich geht es in dem Lied um eine „Veronika“, aber Wurscht…

Heute war es so weit: Ich habe mir eine Schreibmaschine gekauft. Ich war auf dem Flohmarkt beim Naschmarkt und ging so durch die Reihen und entdeckte so einige Gustostückerln. Vor allem eine Reisemaschine hatte es mir angetan, aber deren Zustand war nicht gerade berauschend. Vor allem musste ich feststellen, dass sie – und das haben einige Reiseschreibmaschinen von Haus aus an sich – keine 1 und keine 0 hat. Wozu auch, wenn man auch I und O tippen kann? Und dann war ich mir auch nicht sicher, ob man die Farbbänder auch bekommt.

Meine Wahl fiel auf eine mechanische Olympia Monica de Luxe – und obwohl sie keine Schönheit ist, weiß ich, dass sie mir die Finger brechen wird. Vor allem den kleinen. Eines ist gewiss: Sollte mal eine Zombie-Apokalypse ausbrechen, wird sie mir den Weg durch die Massen bahnen – und schreiben kann ich dann trotzdem noch. Außerdem hat sie nur 15,- Euro gekostet (runtergehandelt von 25 Euro).

Gehört hat sie mal einem Alfred Schneeweis, zumindest steht der Name in der Abdeckung und auf der Schreibmaschine. Und… Flashback… eine kleine Box mit Radex-Blättern von Kores ist darauf befestigt. Vielleicht weiß ja noch jemand, was ein Tipp-Ex ist. Radex ist was ähnliches: Wenn man sich vertippt, drückt man die Rück-Taste, dann hält man das Radex-Blatt vor den Buchstaben und tippt den falschen Buchstaben noch einmal. So wird der falsche Buchstabe mit Weiß überschrieben. Und dann tippt man den richtigen Buchstaben.

Ein weiteres Pickerl enthüllt, dass Monica „made in UK“ ist und über die Olympia Werke AG Wilhelmshaven aufs Festland kam. Das ist interessant, wurden die Werke in Wilhelmshaven laut Wikipedia 1991 zugemacht. Mindestens so alt ist diese Schreibmaschine schon. Oder jung – bei Schreibmaschinen ist das ja etwas anders. Erstaunlicherweise auch einige Plastikteile dabei, was wirklich auf eines der „neuesten“ mechanischen Schreibmaschinen schließen lässt. Aber sie ist sauber und das Tippen geht gut, die Zeichen funktionieren – und auch der Tabulator ist gut drauf. Und die Kinder haben eine Menge Spaß auf ihr zu tippen.

Rodja

Written by Gschichtldrucker

22. Februar 2015 at 00:06

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