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Von einem Schreiber – für Schreiber

Archive for Januar 2015

Bundeskanzleramt und ORF III fördern “Pixel, Bytes & Film”

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Das Bundeskanzleramt (BKA) und ORF III verbinden ihre Programme zur Förderung multimedialer Filmformate und rufen die gemeinsame Initiative „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ aus. Insgesamt werden zwölf Projekte zu je 12.000 Euro gefördert (Gesamtsumme also 144.000,- Euro).

Die Ausschreibung richtet sich laut Presseheft sowohl an etablierte Kunstschaffende als auch an kreativen künstlerischen Nachwuchs. Bis zum 31. März 2015 können österreichische und internationale Künstler an der Ausschreibung teilnehmen und ihre Konzepte zu folgenden Formaten einreichen:

– Webisodes und serielle Erzählweisen von fiktionalen Stoffen
– serielle und nichtlineare dokumentarische Formate
– Crowdsourcing-Projekte und User-generated Movies
– cross/transmediale Werke
– Webisodes und neue Fernsehformate

(Anmerkung: Das steht so im Presseheft – was genau die meinen, bzw. wo der Unterschied zwischen Webisodes und Webisodes ist… keine Ahnung)

Zwischen 29. Jänner und 31. März 2015 können die Künstler an der Ausschreibung teilnehmen und ihre Projektideen unter nff@bka.gv.at und artist-in-residence@orf.at einreichen. Eingereicht werden soll ein Konzept (max. zwei A4-Seiten lang) mit Beschreibung und Ideenskizze, ein Produktions- und Zeitplan, eine Kostenkalkulation mit Finanzierungsplan sowie ein Lebenslauf.

Die Länge der zu realisierenden Arbeiten bleibt den Kunstschaffenden überlassen – von kurzen Clips mit drei Minuten Länge bis hin zu Spielfilmlängen und darüber hinaus ist alles erlaubt. Ab Jänner 2016 werden dann die zwölf realisierten Projekte einmal monatlich in ORF III ausgestrahlt.

Rodja

INFO: Weitere Details zur Bewerbung sind unter http://tv.orf.at/orf3/artist-in-residence sowie http://www.kunstkultur.bka.gv.at abrufbar.

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Written by Gschichtldrucker

29. Januar 2015 at 00:04

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Diverse Geschichten gesucht

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Bereits zum sechsten Mal findet das interkulturelle Drehbuch-Entwicklungsprogramm „Diverse Geschichten“ statt. Noch bis zum 26. Jänner 2015 können sich in Österreich lebende Autoren und Filmschaffende der ersten und zweiten Einwanderer-Generation (hm, meine Mutter wurde mit drei, vier Monaten aus dem Sudetenland vertrieben und landete mit ihrer Familie in Wien – zählt das auch?) entweder mit einem drei- bis fünfseitigem Exposé oder einem maximal 25-seitigen Treatment für einen Langspielfilm oder eine TV-Serie in deutscher oder englischer Sprache bewerben.

Für die Stories gibt es keine thematischen Vorgaben. Und obwohl die Bedingung „Einwanderer-Generation“ schon der Hauch von großem Drama anhaftet, kann auch eine Komödie eingereicht werden. Oder Sci-Fi. Oder was auch immer. Überrascht einfach die Juroren. Die Geschichten sollen aber die Erfahrungen, Lebenswahrnehmungen und Vorstellungen der Autoren wiedergeben. (Nicht abschrecken lassen – unter der Prämisse kann man auch ein Zombie-Survival-Actionfilm schreiben)

Neben den Texten soll noch ein aussagekräftiger Lebenslauf mit einer kurzen Begründung der Motivation für die Teilnahme eingereicht werden. Eine Altersbeschränkung habe ich so beim ersten und zweiten Mal durchlesen nicht ersehen können.

Die von der Fachjury ausgewählten Stoffe werden dann innerhalb mehrerer Workshops bis Winter 2015/16 betreut und am Ende im Rahmen einer szenischen Drehbuchlesung der Branchenöffentlichkeit präsentiert.

Das Programm umfasst dramaturgische Beratungen, Lectures und Case Studies namhafter Filmemacherinnen. Ziel ist es, die eingereichten Exposés bzw. Treatments zu Drehbüchern zu entwickeln und die Autoren mit potenziellen Produzenten zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Programm wie auch zur Einreichung bitte der Homepage entnehmen.

Rodja

INFO: www.diverse-geschichten.at

Written by Gschichtldrucker

8. Januar 2015 at 23:52

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