Gschichtldrucker

Von einem Schreiber – für Schreiber

Archive for Juli 2012

Das Schlumpfine-Prinzip

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Frauenrollen… Hmmm… Öhm… Tja… Ich muss es zugeben, da fällt mir wirklich nicht viel dazu ein. In meinen Geschichten geht es hauptsächlich um Männer. Es fällt mir halt eben leichter, über Männer zu schreiben – einfach, weil ich ein Mann bin. Und damit habe ich mich auch abgefunden. In meinen Geschichten wird es wahrscheinlich nie große Frauenrollen geben – und für mich persönlich ist das auch okay. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch interessante Frauenfiguren schaffen möchte – es wird sich halt in der Hauptsache nie um sie drehen. Das mag jetzt sehr chauvinistisch klingen, und dafür möchte ich mich auch entschuldigen: Es ist leider so.

Um so dankbarer bin ich dann auch über die Analyse, die die Journalistin Olja Alvir für „DaStandard“, einem Projekt der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“, unter dem Titel „Das Schlumpfine-Prinzip“ geschrieben hat. Darin beschwert sie sich, dass Frauen auf der Leinwand oft nur der Dekoration, bestenfalls als Trophäe für den Helden dienen. Mittels einfacher Tests, wie dem sogenannten Bechdel-Test, kann man nun feststellen, welche Rolle weibliche Figuren in Plots und Storylines spielen.

Das wird sich zwar nicht wirklich auf mein Entwickeln von Geschichten auswirken – aber zumindest hat es mich zum Nachdenken gebracht.

Rodja

Und hier geht es zum Artikel: „Das Schlumpfine-Prinzip“

Written by Gschichtldrucker

10. Juli 2012 at 17:27

Veröffentlicht in News, Tipps & Tricks

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Constantin Film gründet eigenes Microbudget-Label

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Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das meist auch: eben nicht wahr, selbst wenn man es sich noch so sehr wünschen mag. Insofern betrachte ich mal folgende Presseaussendung mit einer gewissen Skepsis (ich alter Pessimist, ich), aber auch mit einer gewissen Hoffnung (ich alter Optimist, ich). Die deutsche Produktionsfirma Constantin Film (u.a. „Die Welle“, „Der Untergang“, „Wir sind die Nacht“) gründet mit Alpenrot ein eigenes Label, das den Projekten talentierter Filmemacher den Weg auf die Kinoleinwand ermöglichen soll.

Unabhängige kleine Produktionsunternehmen, die eine gute Geschichte erzählen wollen und als ausführende Prodzuenten fungieren, sind aufgerufen, Drehbuch und Budgetplan einzureichen. Voraussetzung: Der Film darf nicht über eine Million Euro kosten und alle Auswertungsrechte müssen verfügbar sein.

Alpenrot unterstützt die Filmemacher mit Know-how bei der Finanzierung, berät bei der Herstellung und wird den Vertrieb und Verleih übernehmen. Ziel ist es, neue Talente zu unterstützen, mehr kreatives Potenzial abzuschöpfen und Filmen eine Chance zu geben, die sonst nie eine hätten. Etwa ein bis zwei kommerziell vielversprechende Spielfilmprojekte sollen damit jährlich ins Kino gebracht werden.

Innerhalb der Constantin Film wird das Label auf kreativer Seite von Friederich Oetker und Constanze Guttmann betreut. Christine Rothe begleitet die jeweiligen Projekte von Seiten der Produktion. Um die juristischen Belange kümmert sich Sebastian Bergau.

Rodja

INFO: http://www.alpenrot-film.de

Written by Gschichtldrucker

6. Juli 2012 at 12:15

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