Gschichtldrucker

Von einem Schreiber – für Schreiber

Nonsense

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Kategorie: Skript für Spielfilm / Tragikomödie
Autor: Rodja Pavlik (sämtliche Rechte)
Status: Vollendet
Dauer: ca. 60 min.

Plot:

non-sense: s. Unsinn m., dummes Zeug
Non/sens (lat.-engl.) der; – u. -es: Unsinn;
absurde, unlogische Gedankenverbindung

Bei „Nonsense“ handelt es sich um eine episodenhafte Tragikkomödie, die sich in einer einzigen Sommernacht abspielt. Es geht um Liebeskummer, dessen Bewältigung, um Freundschaften und den Sinn des Lebens.

Obwohl die Trennung von seiner Freundin schon einige Zeit zurückliegt, kommt Martin einfach nicht darüber hinweg. In dem Film geht es nun um „die Nacht“, in der Martin merkt, dass alles anders und das meiste davon gar nicht mal so schlecht ist. Die Geschichte der Beziehung (Warum hat sie ihn verlassen? War die Beziehung glücklich?) an sich ist nicht relevant, es geht nur um das Gefühl, das Martin hier und jetzt empfindet.

Die Geschichte spielt im Spätsommer. Es ist warm, die Sonne scheint noch lange in die Nacht hinein und die Clubs, die Anfang Sommer immer leer sind, weil alle auf Urlaub fahren, füllen sich wieder mit gesund aussehenden, lebenshungrigen Menschen. Es sollen diese Aspekte (Sommer, Lebenslust, Flirt, Freunde) eingefangen werden, die Martin beim Abschluss dieser leidigen Trennungsgeschichte helfen.

Das Leben ist viel zu kurz, um einer verlorenen Sache lange nachzutrauern. Aber: Selbst wenn die Trauer besiegt ist, ändert das nichts an der Tatsache, dass das Leben zu kurz ist. Egal, was man macht, im Großen und Ganzen ist es sinnlos (Nonsense).

Anmerkung: Mein Drehbuch-Erstlingswerk. Über 60 Seiten! Mein bisheriges Opus magnum! Und das nunmehr seit vielen, vielen Jahren – was Größeres ist mir bis dato leider noch nicht gelungen.

Geschrieben ab Mitte der 1990er, natürlich beeinflusst von autobiographischen Sachen wie Studium, Sinnsuche und Verlassenwerden, befällt mich eine gewisse Wehmut, wenn ich mir das Skript durchlese. 60 Seiten. Das ist für einen Kurzfilm zu lang, für einen Spielfilm zu kurz. Aber ich kann mich nicht dazu durchringen, noch etwas dazu zu schreiben. Die Geschichte ist, wie sie ist – etwas mehr würde sie für mich nur unnötig in die Länge ziehen.

Wer Interesse hat oder Kritik üben will (oder vielleicht auch die paar Szenen mehr schreiben will), kann mich gerne kontaktieren.

Rodja Pavlik

Anfrage an gschichtldrucker[at]hotmail.com

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Written by Gschichtldrucker

10. Februar 2012 um 18:04

Veröffentlicht in Filmdrehbuch

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