Gschichtldrucker

Von einem Schreiber – für Schreiber

Archive for Februar 2012

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Written by Gschichtldrucker

28. Februar 2012 at 16:57

Veröffentlicht in Comics

„Kampfansage“-Regisseur Jaeger über Stoffentwicklung im Team

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Bereits 2009 fand ein vom Internetforum Hackermovies.com veranstaltetes Filmercamp in Mainz statt. Damals hatte ich noch Zeit und war mit dabei. Besonders interessiert hat mich der Vortrag „Stoffentwicklung im Team“ von Johannes Jaeger, der – nach mehreren Kurzfilmen – 2005 mit der Firma Action Concept („Alarm für Cobra 11“) den unabhängig produzierten Low-Budget—Martial-Arts-Film „Kampfansage – Der letzte Schüler“ drehte. Auch Jaeger ist – wie Peter Koller, der hier seinen Senf zum Thema Stoffentwicklung abgab – ein Autodidakt. Wie Koller hat sich auch Jaeger erst nach seinem Spielfilmdebüt mit den gängigen Theorien und Praktiken zum Thema auseinandergesetzt und seine Lehren gezogen.

Der 55 Minuten lange Vortrag ist um einiges theoretischer als jener von Peter Koller – aber deswegen nicht im geringsten uninteressanter.

Rodja

Leider kann ich den Beitrag hier nicht einbetten, deswegen hier der Link zur Videoaufzeichnung: http://www.video.realmaker.de/player.php?id=10

Und hier noch der Trailer zu „Kampfansage – Der letzte Schüler“

Trailer Kampfansage from Johannes Jaeger on Vimeo.

Written by Gschichtldrucker

24. Februar 2012 at 16:52

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

Vom Indie-Kurz-Trickfilm zum Hollywood-Blockbuster

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Ach, wie lieben wir doch diese „vom-Tellerwäscher-zum-Millionär“-Geschichten – und das nicht nur als Filmsujet, sondern auch im wahren Leben… vor allem, wenn es Filmemacher selbst betrifft. So etwas dürfte nun auch dem spanischen Comic-Zeichner Jesús Orellana passiert sein, der sich autodidaktisch dem Thema Computertrickfilm näherte und den knapp zehnminütigen Film „Rosa“ kreierte. Der Sci-Fi-Streifen rund um Androiden und Rosen in einer postapokalyptischen Welt erregte auf einigen Festivals ziemliches Interesse – und nun darf Orellana laut der Site Hollywoodreporter.com für 20th Century Fox eine Realverfilmung in Spielfilmlänge erschaffen.

Hm, wenn ich mir „Rosa“ so anschaue, finde ich ihn optisch schon… äh… nett, aber irgendwie finde ich persönlich nicht wirklich diesen kreativen Funken, den anscheinend die Big Bosses bei 20th Century Fox entdeckt haben. Aber der Kurzfilm verrät sicher nicht alles und Orellana hat (hoffentlich) noch ein paar Asse im Ärmel was die Story betrifft.

Rodja

INFO, FOTO: http://rosamovie.blogspot.com

ROSA from Jesús Orellana on Vimeo.

Written by Gschichtldrucker

24. Februar 2012 at 15:39

Veröffentlicht in News

Zach/Bauer und die wilden Wikinger

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Bastian Zach und Matthias Bauer melden sich zurück. Nachdem der Steirer und der Tiroler sich Anfang der 2000er Jahre an Kurzfilmen wie dem preisgekrönten „[infinite]“ probierten und 2006 mit einem Budget von ca. 25.000 Euro in Innsbruck den Independent-Spielfilm „3 Zimmer. Küche. Tod.“ drehten, war es einige Zeit um das Duo ruhig. Doch nur scheinbar, denn Bauer und Zach arbeiteten dank einer Drehbuchförderung an einem Mysterythriller. Letztendlich wurde nichts daraus, aber Zach und Bauer machten aus der Not eine Tugend und wandelten das Skript in den Roman „Morbus Dei – Die Ankunft“ um, der 2010 erschien. Nun soll im ersten Quartal 2012 die Fortsetzung folgen.

Aber auch im Film-Bereich sind die beiden nicht untätig gewesen. Für den österreichisch-schweizerischen Backwood-Slasher-Blockbuster „One Way Trip 3D“ lieferten sie das Drehbuch. Und anscheinend hat den Schweizern Partnern die Zusammenarbeit mit Zach/Bauer gefallen, denn nun wird ihr Drehbuch „Northmen – A Viking Saga“ von Ascot Elite verfilmt.

Wie die Site Variety.com berichtet, wird der Schweizer Claudio Fäh die Regie für den Wikinger-Action-Streifen übernehmen. Für das Produktionsbudget stehen acht Millionen Euro bereit, der Cast soll aus europäischen Stars bestehen. Gedreht wird in Schottland und Bulgarien.

Fäh hat zuletzt u.a. US-Filme wie „Hollow Man 2“ mit Christian Slater oder „Sniper: Reloaded“ mit Billy Zane gedreht. Für den Indie-Bereich vielleicht interessanter ist jedoch sein Mitwirken an dem US-Indie-Streifen „Coronado“ von 2003, den er zusammen mit dem Oscar-prämierten VFX-Experten Volker Engel („Independence Day“, „2012“) realisierte. Die Story ist zwar Schrott, aber Fäh und Engel wollten damals beweisen, dass man dank Computertricks einen optisch einwandfreien Blockbuster drehen konnte – und das zu einem Mini-Budget von damals 4,7 Millionen Dollar. (Ein recht interessantes Interview zu „Coronado“ bietet Outnow.ch)

Auch für den HomeMovieCorner ist Fäh kein Unbekannter, lief doch dessen Kurzfilm „Hit The Highway, Honey“ im Rahmen eines HomeMovieCorner-Filmabends in Wien – genau so wie übrigens auch „[infinite]“ von Bastian Zach und Matthias Bauer.

Rodja

Fazit: Das Geld liegt also in der Schweiz…

Written by Gschichtldrucker

15. Februar 2012 at 18:06

Veröffentlicht in News

Filmemacher Peter Koller über Stoffentwicklung

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Vom 11. bis 13. November 2011 fand in Stuttgart das vom Forum Hackermovies.com veranstaltete Filmercamp statt. Insgesamt kamen über 300 Teilnehmer zu ca. 40 Sessions, Workshops, Screenings und Projektpitchings.

Der österreichische Regisseur und Drehbuchautor Peter Koller, bei dessen „Auf bösem Boden“ ich das Vergnügen hatte, für das Making Of Interviews zu führen, erklärte sich bereit, etwas über Stoffentwicklung zu erzählen. Dabei muss man bedenken, dass Koller ein Autodidakt ist – und dadurch einen anderen Blick auf das Thema als Filmstudenten bietet.

Tipp: Man sollte eventuell ein Glas Wasser bei diesem etwa 40-minütigen Vortrag vor sich stehen haben – denn Koller spricht mit so trockener Kehle, dass man richtig Durst bekommt. 😉

Rodja

Und hier noch schnell der Trailer zu „Auf bösem Boden“

Written by Gschichtldrucker

14. Februar 2012 at 11:28

Veröffentlicht in Tipps & Tricks

Reality

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Kategorie: Drehbuch für Kurzfilm / Mystery-Experimentalfilm
Autor: David Hofer, Stefan Novak, Rodja Pavlik
Status: Vollendet
Dauer: ca. 20 – 25 min.

Plot: David versteckt sich vor Herbert. Er schuldet ihm Geld – und in solchen Dingen kann Herbert ziemlich unangenehm werden. Davids Kumpel Stefan hat auch ein Problem: Stefan arbeitet gelegentlich als Auftragsmörder. Sein letzter “Kunde” ist aber trotz zweier Kopfschüsse nicht bereit zu sterben und versteckt sich im Keller. Doch dort unten lauert ein Monster…

Anmerkung: “Reality” ist ein Spiel mit den verschiedenen Realitätsebenen und Film-Genres. Ist es ein Thriller? Ist es Horror? Ein Alptraum? Der Zuschauer wird auf eine Achterbahn im Gehirn eingeladen, der Film soll ihn noch lange Zeit beschäftigen. Die ständig latente Gewalt hat dabei eine ähnliche Funktion wie in “Fight Club” – einerseits beunruhigend, andererseits sollte sich der Zuschauer “gut” fühlen.

Bei “Reality” handelt es sich nicht um einen “braven” Kurzfilm, wie ich ihn in letzter Zeit ziemlich oft (zu oft) gesehen habe. Vor allem Studentenfilme zeigen sich zu angepasst, zu uninspiriert und zu uninspirierend.

Das Drehbuch steht zur Zeit nicht zur Verfügung, da eine Verfilmung in Vorbereitung ist – derzeit noch ziemlich frühe Pre-Production-Phase (soll heißen: Es steht fest, dass David Hofer und ich Interesse haben, das Skript zu verfilmen – wo, wann, was und mit wem ist aber noch offen).

Rodja

Written by Gschichtldrucker

14. Februar 2012 at 09:37

Veröffentlicht in Filmdrehbuch

Nonsense

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Kategorie: Skript für Spielfilm / Tragikomödie
Autor: Rodja Pavlik (sämtliche Rechte)
Status: Vollendet
Dauer: ca. 60 min.

Plot:

non-sense: s. Unsinn m., dummes Zeug
Non/sens (lat.-engl.) der; – u. -es: Unsinn;
absurde, unlogische Gedankenverbindung

Bei „Nonsense“ handelt es sich um eine episodenhafte Tragikkomödie, die sich in einer einzigen Sommernacht abspielt. Es geht um Liebeskummer, dessen Bewältigung, um Freundschaften und den Sinn des Lebens.

Obwohl die Trennung von seiner Freundin schon einige Zeit zurückliegt, kommt Martin einfach nicht darüber hinweg. In dem Film geht es nun um „die Nacht“, in der Martin merkt, dass alles anders und das meiste davon gar nicht mal so schlecht ist. Die Geschichte der Beziehung (Warum hat sie ihn verlassen? War die Beziehung glücklich?) an sich ist nicht relevant, es geht nur um das Gefühl, das Martin hier und jetzt empfindet.

Die Geschichte spielt im Spätsommer. Es ist warm, die Sonne scheint noch lange in die Nacht hinein und die Clubs, die Anfang Sommer immer leer sind, weil alle auf Urlaub fahren, füllen sich wieder mit gesund aussehenden, lebenshungrigen Menschen. Es sollen diese Aspekte (Sommer, Lebenslust, Flirt, Freunde) eingefangen werden, die Martin beim Abschluss dieser leidigen Trennungsgeschichte helfen.

Das Leben ist viel zu kurz, um einer verlorenen Sache lange nachzutrauern. Aber: Selbst wenn die Trauer besiegt ist, ändert das nichts an der Tatsache, dass das Leben zu kurz ist. Egal, was man macht, im Großen und Ganzen ist es sinnlos (Nonsense).

Anmerkung: Mein Drehbuch-Erstlingswerk. Über 60 Seiten! Mein bisheriges Opus magnum! Und das nunmehr seit vielen, vielen Jahren – was Größeres ist mir bis dato leider noch nicht gelungen.

Geschrieben ab Mitte der 1990er, natürlich beeinflusst von autobiographischen Sachen wie Studium, Sinnsuche und Verlassenwerden, befällt mich eine gewisse Wehmut, wenn ich mir das Skript durchlese. 60 Seiten. Das ist für einen Kurzfilm zu lang, für einen Spielfilm zu kurz. Aber ich kann mich nicht dazu durchringen, noch etwas dazu zu schreiben. Die Geschichte ist, wie sie ist – etwas mehr würde sie für mich nur unnötig in die Länge ziehen.

Wer Interesse hat oder Kritik üben will (oder vielleicht auch die paar Szenen mehr schreiben will), kann mich gerne kontaktieren.

Rodja Pavlik

Anfrage an gschichtldrucker[at]hotmail.com

Written by Gschichtldrucker

10. Februar 2012 at 18:04

Veröffentlicht in Filmdrehbuch